20.11.2017

Mehrsprachigkeit ist meine Lieblingssprache

Ein Videoprojekt des Landesjugendbeirates. Vor über einem Jahr hat man sich gefragt, warum Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene dem Thema Mehrsprachigkeit mit Verschlossenheit begegnen, obwohl es gerade hier in Südtirol ein tägliches Thema ist.
Keine Angst vor Fehlern und Sprachpatzern
„Wir haben uns umgehört und festgestellt, dass vielen der Druck, eine Sprache perfekt können zu müssen, die Freude und die Lust an der Mehrsprachigkeit nimmt“, sagt Thomas Hofer vom deutschen Landesjugendbeirat, „wir haben das sehr schade gefunden und wollen mit unserem Projekt gerade jungen Menschen zeigen, dass Sprache etwas Bereicherndes sein kann und dass man über Fehler und Sprachpatzer auch einfach lachen kann.“

12 kurze Video-Clips, 55 Personen
Ein Jahr lang arbeiteten die Beiratsmitglieder daher an dem Videoprojekt, bei welchem unterschiedliche Menschen in verschiedenen Sprachen ihren Standpunkt zum Thema Mehrsprachigkeit zum Ausdruck bringen. Neben den Vorteilen der Mehrsprachigkeit in der Arbeitswelt, im Sport und in der Freizeit sowie der damit verbundenen Offenheit gegenüber anderen Kulturen ist die Kernaussage der zwölf entstandenen kurzen Clips vor allem jene, dass Sprachen und Sprachenlernen keinen Druck erzeugen sollen und dass es schade ist, wenn die Freude daran durch Anspruch auf Perfektion verlorengeht.

Vom Kleinkind über Politiker und Sportstars befragt
Diese Meinung teilen auch die interviewten Personen. „Es war uns ein besonderes Anliegen, möglichst viele verschiedene Menschen zu befragen, und so ist es uns gelungen, vom Kleinkind über Jugendliche bis hin zu Politikern, Sportstars und Geistlichen tolle Interviews in verschiedenen Sprachen zu führen“, erklärt Verena Mittelberger vom deutschen Landesjugendbeirat, „wir wollten nicht nur die üblichen Fragen zum Thema Mehrsprachigkeit stellen, sondern auch einige amüsante Erlebnisse und Erfahrungen einfangen.“


Zur Youtube-Playlist mit den 12 Videos

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